Letzte Aktualisierung: 07.03.2010
Hier stelle ich mich und meine bisherigen Erfahrungen vor.
Mein Name ist Michael und ich bin 24 Jahre alt. Meine ersten Beschwerden mit Morbus Bechterew hatte ich im Alter von ca. 21 Jahren, diese machten sich im Lenden- und Gesäßbereich bemerkbar. Die Schmerzen kamen meistens nachts, und vergingen dann in den ersten Morgenstunden bei der Arbeit. Sobald ich wieder zu Hause war, und zur Ruhe gekommen bin kamen die Schmerzen aber wieder, am schlimmsten war aber weiterhin die Nacht. Ich dachte an Fehlbelastung bei der Arbeit oder dem Sport und nahm Schmerzmittel ein.
Die Schmerzmittel wirkten sehr gut. Nach ein paar Tagen konnte ich sie absetzen, und hatte dann auch weiterhin die nächsten Wochen oder auch Monate keine Probleme.
Diese Phasen wiederholten sich mehrmals, mit dem Unterschied das die Schmerzfreien Phasen kürzer, und die Schmerzhaften länger wurden, nach ca. einem Jahr hatte ich auch Tagsüber Schmerzen.
Ich ging zum Hausarzt, sein Urteil war Fehlbelastung, und Überanstrengung usw. Da die Beschwerden aber schlimmer wurden wie ich Ruhe gehabt habe, schloss ich Überbelastung aus, und ging zum Orthopäden. Sein Urteil war Verspannungen. Er riet mir mich regelmäßig zu dehnen weil ich unbeweglich sei. Gesagt getan, ich machte die Übungen die mir gezeigt wurden regelmäßig, und die Bewegung tat mir auch sehr gut.
So ging es dann weiter... Schmerzen-->Dehnen+Tabletten-->
Schmerzfrei. Die Phasen wurden kürzer, und ich brauchte immer mehr Schmerzmittel um schmerzfrei zu sein. Teilweise waren die Schmerzen so schwer, das Schmerzmittel nur noch begrenzt halfen. Ich fing an zu verzweifeln, ich hatte inzwischen 3 Jahre lang immer wiederkehrende Schmerzen, und keiner konnte mir auch nur ansatzweise den Grund dafür nennen.
Ich wechselte den Hausarzt, und erzählter meiner neuen Hausärztin meine Beschwerden.
Ich bekam eine Überweisung zur
Kernspintomographie. Nach dieser stand fest, dass mein Kreuz- Darmbeingelenk beidseitig entzündet ist (Sacroiliitis).
Nach einem Blutbild stand fest das ich HLA-B27 positiv bin, und damit stand durch einen Rheumatologen bestätigt die Diagnose Morbus Bechterew.
Da Morbus Bechterew nach heutigem Stand als unheilbar gilt bekam ich entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR), diese lindern die Symptome aber nicht die Ursache.
Im Internet bin ich dann irgendwann auf eine Ursachenbezogene Therapie gestoßen.
Die London AS-Diät (Anti Starch--Keine Stärke). Hier bei geht es wie später noch ausführlicher erklärt darum, auf Stärke bzw. Kohlenhydrate in der Nahrung zu verzichten.
Stand ich dieser Alternative zuerst skeptisch gegenüber, wurde ich eines besseren belehrt.
Meine Schmerzen hielten sich zu dem Zeitpunkt in Grenzen, und ich ging eines Abends Fast Food essen, viel Stärke also. Die Nacht darauf wachte ich wieder mit starken Schmerzen auf. Mir kam dann wieder die London AS-Diät in den Sinn, und ich beschloss sofort damit anzufangen.
Diese Diät hat einen klaren medizinisch fundierten Grund, und man muss nichts dafür zusätzlich kaufen oder ähnliches, wie es bei anderen Produkten üblich ist die sich als Alternative schimpfen.
Am 29.09.09 verzichtete also ab sofort auf sämtliche Stärkehaltige Produkte. Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Stärkehaltige Soßen und Süßigkeiten um die wichtigsten zu nennen.
Meine Ernährung besteht aus viel Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Eiern, und allen Michprodukten.
Bereits nach einer Woche konnte ich eine Besserung der Schmerzen spüren. Nach der zweiten Woche waren die Schmerzen soweit zurückgegangen das ich die Schmerzmittel absetzen konnte. Nach der dritten Woche war ich größtenteils Schmerzfrei, und es wurde von Tag zu Tag besser. Heute lebe ich weitestgehend Schmerzen. Die Zeit vom 29.09.09 bis heute mag für manchen noch nicht sehr lange erscheinen. Ich sage Ihnen jedoch ich fühle mich so gut wie seit Jahren nicht mehr. Ich nehme keine Medikamente ein, und habe keinerlei Einschränkung was meine Bewegung angeht.
Ich habe mein Leben zurück.
Ich rate allen Betroffenen oder all denjenigen die für Betroffene nach Alternativen suchen, lesen sie sich die Anleitungen und Studien auf dieser Internetseite durch, und versuchen Sie diese Alternative.
Im Bereich Food Guide werden Lebensmittel zusammengefasst die man meiden sollte, und diejenigen die man essen kann. Die Dauer bis eine Wirkung eintritt variiert bei jedem, geben Sie nicht so schnell auf. Die Erfahrungsberichte dich ich gelesen habe reichen von Wochen bis hin zu 3 Monaten.
Sollte sich an meinem Zustand irgendetwas verändern, werde ich es hier veröffentlichen.
Zwischenbericht vom 07.03.2010: Nach 5 Monaten London AS Diät ein erstes Fazit. Als erstes sollte gesagt sein das die Diät weiterhin bestens funktioniert, zum anderen aber das es schwieriger ist als am Anfang gedacht Stärke aus seinem Ernährungsplan vollständig zu streichen.
Was ich damit genau meine ist; es bis jetzt manchmal so gewesen das ich mich meiner Meinung nach Stärkefrei ernährt habe aber trotzdem Schmerzen hatte. Diese waren allerdings im Vergleich zu vor der Diät erträglich, und ich musste auch keine Schmerzmittel einsetzen.
Es kam allerdings immer heraus dass ich Stärke gegessen habe. Der ,,Durchbruch´´ kam erst als ich meine Lebensmittel mit Jod auf Stärke getestet habe, wie dies funktioniert erfahren Sie im Bereich Food Guide. Ich rate jedem der die Diät beginnen möchte von Anfang an die Lebensmittel mit Jod zu testen.
Ich kann nach 5 Monaten die Diät uneingeschränkt weiterempfehlen. Solange mir keine Fehler in der Ernährung passieren bin ich Schmerzfrei. Medikamente habe ich seit Beginn der Diät überhaupt keine mehr genommen. Ich bin wieder genauso belastbar wie vor meiner Erkrankung und fühle mich in keinster Weise eingeschränkt. Auch meine Blutwerte haben sich verbessert. Entzündungszeichen sind im Blut nicht zu erkennen. Der IgA Wert der bei dieser Theorie eine entscheidende Rolle spielt ist von 342 mg/dl auf 281 mg/dl gesunken. Leber und Nierenwerte haben sich ebenso verbessert.
Ich werde weiterhin danach leben, und hier meinen weiteren Verlauf niederschreiben.




